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6 Wochen Mini-Prinzessin – Was ist anders als Zwei-Kind-Mama?

Die Mini-Prinzessin ist nun 6 Wochen bei uns und langsam gewöhnen wir uns an den neuen Alltag zu viert. Heute schaffe ich es endlich mal, euch davon zu berichten!

 

Essen, Schlafen, Pupsen

Sie macht es uns aber auch wirklich leicht. Die große Prinzessin war ja schon so ein Anfängerbaby – hat viel geschlafen, wenig geschrien und war größtenteils sehr unkompliziert. Die Mini-Prinzessin ist da nicht anders! Und das, obwohl ich ja eigentlich mit dem Schlimmsten gerechnet hatte…

 

„Anfängerbaby“ wider Erwarten

Man hört ja immer wieder, dass Stress während der Schwangerschaft nicht gut sei – und Stress hatte ich beileibe genug.

Erst die Diagnose, dann der Umzug, die Chemo

Ich war mir ziemlich sicher, dass das alles nicht spurlos am Kind vorbeigegangen sein kann; ich stellte mich also auf eine anstrengende Zeit ein.

Aber ich sollte mich irren: Die Mini-Prinzessin war von Anfang an ein sehr entspanntes Baby!

Sie hat gut getrunken, viel geschlafen (wenn auch am Anfang nur auf mir) und wirkte auch sonst recht zufrieden. So ist es bis heute geblieben.

Mittlerweile schläft sie auch gut alleine in ihrem Beistellbettchen und kann auch tagsüber hin und wieder abgelegt werden.

Entspanntes Baby

 

Die stolze große Schwester

Eine andere große Sorge war es, wie die große Prinzessin auf das Ende ihres Einzelkind-Status reagieren würde.

Tatsächlich zeigt sie bisher keine Spur von Eifersucht. Im Gegenteil: Sie ist sehr stolz, eine große Schwester zu sein und kümmert sich rührend um die Mini-Prinzessin. Sie will immer helfen, sei es beim Wickeln, Füttern oder Trösten. Man muss eher aufpassen, dass sie das Baby mit ihrer Liebe nicht erdrückt – da wird schonmal ordentlich geherzt und geknuddelt!

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Das Leben als neue Zwei-Kind-Mama

Und wie ist es nun als frischgebackene Zwei-Kind-Mama? Eigentlich gar nicht so schwierig. Zumindest nicht ansatzweise so schwierig, wie ich es mir vorgestellt habe.

Sicherlich muss man ein wenig anders (und besser) organisieren, als mit nur einem Kind. Gerade morgens ist es manchmal echt hektisch, wenn man zwei Kinder und sich selbst fertig machen muss und dabei möchte, dass keiner zu kurz kommt. Aber mit ein bisschen Übung klappt auch das.

Natürlich muss ich dazu sagen, dass ich es wohl einfacher habe, als manch andere Mutter, weil ich unheimlich viel Hilfe habe. Der Mann unterstützt mich wo er kann und übernimmt eigentlich immer ein Kind, wenn er zu Hause ist. Und auch meine Mutter, die ja mit uns zusammen im Haus wohnt, hilft sehr viel.

Aber auch wenn ich mit den Kindern alleine bin, geht es meistens ganz gut. Das liegt zum großen Teil daran, dass die Prinzessin wirklich ganz wunderbar mit der neuen Situation umgeht – sie zeigt unglaublich viel Verständnis und ist so gut wie nie beleidigt, auch wenn ich sehr oft das Vorlesen oder Spielen unterbrechen muss, um mich um das Baby zu kümmern.

Große Angst hatte ich ja auch vor den Nächten – ich sorgte mich, dass das Baby die Prinzessin dauernd wecken würde und wir so überhaupt keinen Schlaf mehr bekommen würden. Aber auch hier, Fehlanzeige. Die Prinzessin hat einen tiefen Schlaf und wird wirklich nie durch äußere Einflüsse wach – da kann das Baby im Nebenzimmer noch so laut schreien. Und auch die Mini-Prinzessin kann mittlerweile ganz gut die Geräuschkulisse um sie herum ausblenden und weiterschlafen.

Dennoch gibt es natürlich auch Nächte, die weniger gut sind und in denen sich die Kinder mit dem Wachsein abwechseln. Aber diese Nächte sind zum Glück selten.

Alles in allem kann ich sagen, dass es wirklich gut läuft und wir uns mehr als glücklich schätzen können, zwei so wunderbare Kinder zu haben!

Ich bin sehr gespannt, ob es so bleibt und inwieweit sich die Geschwisterdynamik in den nächsten Wochen und Monaten verändern wird.

 

An alle Zwei-Kind-Mamas: Wie war bei euch die erste Zeit mit zwei Kindern?

 

4 thoughts on “6 Wochen Mini-Prinzessin – Was ist anders als Zwei-Kind-Mama?”

  1. Das klingt wunderbar und erinnert ein wenig auch an die Situation hier. Ein einfaches Baby, ein überglückliches Geschwisterkind…
    Das 2-Fach-Mama sein fällt doch deutlich leichter als befürchtet. Bis auf die Diagnose, die ja dein Leben durcheinander gewürfelt hat, hatten wir ja nahe zu den gleichen Ablauf ^^
    Schön, dass es gut läuft!

  2. Bei uns wars ganz ähnlich. Alle haben mir vorher Panik gemacht, dass die Zweiten so schlimm sein sollen… aber nix da. Der Kleine ist völlig entspannt gewesen, von Anfang an. Mittlerweile ist er 15 Monate alt und es ist immernoch toll. Die Große liebt ihren Bruder über alles und ist kaum eifersüchtig. Einiges musste ich Organisatorisch ändern. Zwei Kinder gleichzeitig ins Bett bringen, fand ich anfänglich etwas schwierig, aber auch das hat sich mittlerweile gut eingespielt. Während die Große Sandmännchen guckt, ziehe ich den Kleinen um und lese noch eine kleine Geschichte. Das klappt auch ganz gut 🙂
    Was schwerer mit zwei Kindern ist, ist einen Babysitter zu finden. Die wenigsten trauen es sich zu, auf zwei Kinder aufzupassen (auch die Omas und Opas nur bedingt), sodass wir die zwei meist getrennt unterbringen müssen. Das nervt mich manchmal und wir gehen daher häufiger getrennt aus oder auf Geburtstage.
    Ich würde mich aber immer wieder für 2 Kinder entscheiden. Es ist einfach so toll zu sehen, wie sich die beiden zusammen entwickeln und wie schön Geschwisterliebe ist!
    Liebe Grüße, Sandy

    1. Mit dem Babysitter hast du wohl recht!
      Auch finde ich es viel schwieriger (und nervenraubender) mit beiden Kindern unterwegs zu sein.
      Aber ich glaube, das wird alles ein bisschen einfacher, wenn sie etwas älter sind.

      Liebe Grüße, Biene

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