Von kranken Kindern, guten Vätern und einer Mutter mit Emetophobie

Heute gibt es nicht wie gewohnt unser Wochenende in Bildern, denn an diesem Wochenende habe ich keine Fotos gemacht.
Das wären auch keine besonders schönen Bilder geworden, denn wir waren (fast) alle krank.

Die Prinzessin hat zum ersten Mal einen fiesen Magen-Darm-Virus aus dem Kindergarten mitgebracht – am Mittwoch Abend ging es los. Ich hab sie durchs Babyphone husten gehört und als ich nach ihr geschaut habe… nun ja, ich nehme an, ihr könnt es euch denken.

Zum Glück war meine Mutter da und konnte mir helfen, alles sauber zu machen, während ich mich um die Prinzessin gekümmert habe. An dem Punkt hatte ich noch die verrückte Hoffnung, dass sie sich nur verschluckt hatte (das hatten wir nämlich auch kürzlich erst).

Als es dann eine halbe Stunde später wieder losging, war es vorbei mit der guten Hoffnung.

Da kam dann glücklicherweise der Mann von der Arbeit nach Hause. Er hat sich daraufhin die ganze Nacht um die Prinzessin gekümmert, während ich mich mit der Mini-Prinzessin ins Schlafzimmer verzogen habe.

Zum einen natürlich damit sie sich nicht ansteckt. Sie ist ja noch so klein! Zum anderen aber auch wegen mir selbst – ich leide nämlich seit ich Denken kann an Emetophobie.

Emetophobie ist die Angst vorm Erbrechen. Während die meisten Menschen das allenfalls ziemlich eklig und unschön finden, habe ich regelrecht Panik davor.

Ich verkroch mich also mit dem Baby und fürchtete mich so vor mich hin, während der Rest der Familie sich tatsächlich ansteckte – erst der Mann, dann die Oma.

So musste ich letztendlich doch wieder hervorkommen und mich um die Kinder kümmern – bewaffnet mit jeder Menge Desinfektionsmitteln.

Lieber hätte ich euch heute vom Laternenumzug berichtet, der am Samstag bei uns stattgefunden hat, aber leider konnten wir wegen unserem Seuchenalarm nicht hin. Aber immerhin hat eine liebe Mama aus dem Kindergarten die St. Martins-Tüte für die Prinzessin mitgebracht – so geht sie trotz Krankheit nicht ganz leer aus!

Mich und das Baby hat es bis jetzt übrigens tatsächlich nicht erwischt. Drückt bitte die Daumen, dass es so bleibt!

Nächsten Sonntag gibt es dann hier wie gewohnt unser Wochenende in Bildern.

Kommt gut und gesund in die neue Woche!

2 thoughts on “Von kranken Kindern, guten Vätern und einer Mutter mit Emetophobie”

  1. Ich kann´s dir nachvollziehen,hab selber eine Emetophobie. Drück euch die Daumen das schnell alle wieder gesund sind und das doofe Virus um dich und die Kleine einen großen Bogen macht 🙂

  2. Oh Mann, ich wusste nicht, dass es dafür einen Namen gibt!!! Ich hab das auch, ich werde panisch wenn nur jemand in meiner Nähe sich übergeben muss!!! Mein Mann lacht mich deshalb immer aus, und sogar meine große Tochter findets mittlerweile lustig – ich bin jedes Mal fix und fertig…
    Ich hoffe, ihr seids mittlerweile alle halbwegs gesund – bzw. du und die kleine Prinzessin bleiben gesund!

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