Veränderungen - Mehr Achtsamkeit im August

Veränderungen – Mehr Achtsamkeit im August

Ich liebe es ja, wenn der erste Tag eines neuen Monats auf einen Montag fällt. Wenn ich irgendein neues Projekt starten möchte, mache ich das am liebsten an einem Montag, oder eben am Monatsanfang. Umso toller finde ich es also, wenn beides auf einen Tag fällt! Geht euch das auch so oder findet ihr mich jetzt ein bisschen komisch?

Jedenfalls ist heute Montag und es ist der 1. August. Für mich also der perfekte Tag, um etwas Neues zu beginnen.

Und genau das möchte ich ab heute tun: Etwas ändern. An meinem Leben.

 

Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.

– Albert Schweitzer

 

Veränderungen – Minimalismus & Achtsamkeit

Ich bin unzufrieden, und das schon lange. An Ideen und Plänen mangelt es mir selten, aber meistens hapert es letztendlich an der Umsetzung selbiger.

So viele Tage, Wochen und Monate ziehen ins Land und irgendwie einfach nur an mir vorbei, ohne dass ich das Gefühl habe, meine Zeit wirklich zu nutzen oder auch nur richtig wahrzunehmen.
Anfang des Jahres habe ich mir vorgenommen, mehr im Hier und Jetzt zu leben, frei nach dem Motto be here now – und bin bis jetzt kläglich gescheitert.
Dauernd habe ich tausend Dinge im Kopf – nur nicht das, was ich gerade tue.

So oft nehme ich mir etwas vor, plane, etwas zu verändern – und mache es dann doch nicht.

Schon lange geistern in meinem Kopf zwei Begriffe herum: Minimalismus & Achtsamkeit.
Beides Dinge, die momentan schwer in Mode sind; überall liest und hört man davon. Also habe ich mir mal ein paar Gedanken dazu gemacht und mich umgehört. Ich habe Interviews mit ein paar Bloggern geführt, die sich schon länger mit Minimalismus beschäftigen (die ich in nächster Zeit auch mit euch teilen werde) und mich ein bisschen mehr in das Thema reingelesen.

Und dann habe ich beschlossen, einfach anzufangen! Jetzt!

 

Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.

– Konfuzius

 

Meine Ziele für den August

In diesem Monat plane ich, ein paar neue Gewohnheiten in mein Leben zu integrieren und einige negative Angewohnheiten rauszuwerfen. Ich möchte anfangen, dem Chaos zu leibe zu rücken und etwas mehr Ordnung in mein Haus und meinen Kopf bringen.

Dazu habe ich mir ein paar ganz konkrete Ziele gesetzt:

  1. Ballast verlieren.
    Beim Thema Minimalismus geht es um viel mehr als nur das Minimieren von Besitz – aber ich denke hier liegt ein guter Anfang. Deshalb möchte ich in nächster Zeit einiges an Kram loswerden, den ich eigentlich gar nicht brauche. Beginnen werde ich mit meinen Büchern. Die habe ich ja vor gar nicht all zu langer Zeit schonmal aussortiert; diesmal will ich jedoch rigoroser vorgehen: Alle Bücher, die mir nicht wirklich am Herzen liegen kommen weg.
    Außerdem werde ich meinen Schreibtisch und meine Büro-Ecke im Schlafzimmer aufräumen und aussortieren.
  2. Digital Detox.
    Wie vermutlich so ziemlich jeder Blogger verbringe ich viel zu viel Zeit im Internet – häufig mit dem Smartphone. Facebook, Instagram, Twitter, Emails: Irgendeinen Grund gibt es immer, mal kurz aufs Handy zu gucken. Das möchte ich diesen Monat reduzieren! Ich werde feste Handy-freie Zeiten einplanen: Morgens bis die Prinzessin im Kindergarten ist, mittags zwischen Abholen und Mittagsschlaf und abends von 17-19 Uhr. In diesen Zeiten lege ich mein Smartphone komplett weg und schaue auch nicht mal eben kurz etwas nach.
    Außerdem will ich einen Tag im August komplett offline sein – ganz ohne Handy, Laptop und Co.!
  3. Dankbarkeit.
    Wie oben schon erwähnt, möchte ich achtsamer sein und mehr wahrnehmen, was in diesem Moment um mich herum geschieht. Deshalb will ich jeden Tag eine Sache festhalten , die toll war; ein Glücksmoment oder etwas, für das ich dankbar bin.
  4. Gesundheit.
    Die letzten Monate waren nicht einfach und auch mein Körper hat durch die Chemo und den ganzen Stress ziemlich gelitten. Deshalb möchte ich in nächster Zeit mehr für meine Gesundheit tun. Diesen Monat werde ich einmal in der Woche auf den Markt gehen und dort frisches Obst und Gemüse kaufen. Ich will mehr raus gehen und jeden Tag mindestens eine halbe Stunde spazieren gehen. Und ich will versuchen, weniger Kaffee und dafür mehr Wasser zu trinken.
  5. Wohlfühlen.
    Zum Schluss möchte ich mich noch ein wenig auf mich und die Dinge, die mir gut tun konzentrieren. Ich will versuchen, jeden Tag eine halbe Stunde nur für mich zu haben – zum lesen, malen oder einfach nur entspannen. Ich will mindestens alle zwei Wochen frische Blumen kaufen und auf den Tisch stellen.

 

Das sind die Dinge, die ich diesen Monat vorhabe. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr gerne mitmachen! Was möchtet ihr gerne verändern? Was sind eure ganz persönlichen Ziele und was könnt ihr vielleicht im August umsetzen?

Ich werde versuchen, einmal pro Woche einen Beitrag hierzu zu veröffentlichen, in dem ich euch über meine Fortschritte auf dem Laufenden halte und auch das ein oder andere zu den Themen Achtsamkeit und Minimalismus schreibe.

 
Auf in einen achtsamen August!

5 thoughts on “Veränderungen – Mehr Achtsamkeit im August”

  1. Recht hast du. Der Montag eignet sich perfekt als Projektstart in einen MOnat. Ich nehme mir ein Beispiel daran und nehme die Sache mit dem Zucker in Angriff. Viel Erfolg für deine Ziele!

  2. Huhu,
    grundsätzlich finde ich es gut wenn man Veränderungen angeht, aber hier bitte auch ganz langsam und eines nach dem anderen. Denn ansonsten läuft man Gefahr sich in den vielen angefangen Projekten zu verzetteln und wird unter Umständen noch unzufriedener.
    Ich wünsche dir, den für dich passenden Weg und freue mich schon auf deine Zwischenberichte.
    Alltagsfeierliche Grüße

    Bettina

  3. Liebe Biene,

    das klingt ganz toll und sehr motiviert was du da schreibst. Das sind alles sehr gute Vorsätze die du dir da ausgesucht hast und ich kann deine Sehnsucht nach etwas weniger Ballast, dafür mehr Ruhe und Achtsamkeit sehr gut verstehen. Ich glaube du bist auf einem guten Weg.
    Ich lese im Augenblick das Buch: „Die Kunst ein kreatives Leben zu führen, Anregung zur Achtsamkeit“ von Frank Berzbach. Hier werden viele Themen behandelt die du oben angeschrieben hast. Es könnte dir wirklich gefallen.

    Und wenn du nicht weist wohin mit deinen aussortierten Büchern, dann kannst du mir gerne welche für den Bücherbollerwagen http://gute-stube-antikmoebel.de/2016/07/06/der-buecher-bollerwagen-im-juni/ schicken. Hier kommt immer mal jemand vorbei der sich über deine Bücher freut.

    LG, Katrin

  4. Ich wollte gerade schreiben, was Bettina schon gesagt hat. Es geht mir oft so wie Dir, ich will die Ärmel hochkrempeln und mein ganzen Leben ändern. Dann merke ich, dass ich mir zu viel vorgenommen habe.
    Bei Gewohnheiten wie z.B. Online Zeit reduzieren, habe ich gemerkt, dass es am Besten ist, sich eine Sache zur Zeit vorzunehmen. Auch, wenn man ungeduldig ist. Ich denke, wenn Du Dich auf zwei Sachen konzentrierst, ist schon viel gewonnen. Bei mir stehen im Moment Gesundheit und Wohlfühlen an oberster Stelle; so eine Chemo ist ja nicht ohne.
    Ansonsten wünsche ich Dir alles Gute und freue mich, über Deine Fortschritte zu lesen.

  5. Ganz wundervolle Idee – schon lange nehme ich mir ähnliches vor, aber bisher hab ichs noch nicht geschafft, es umzusetzen… Vielleicht motiviert mich dein Blogpost ja (mal wieder ;-)) lg und viel Erfolg, LisunddasLeben

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