Baby-Essentials: Wickeln, Pflegen, Schlafen

Ein neues Baby – vor allem das erste – ist immer eine super Gelegenheit zum Shoppen. Aber was braucht man wirklich?
Ich habe erst beim zweiten Kind aufgehört, allen möglichen Mist zu kaufen, nur weil er in irgendwelchen Erstausstattungslisten aufgetaucht ist und ich mir ganz sicher war, das brauchte ich auch noch!
Beim ersten Kind hatte ich Schränke und Schubladen voll und habe letztendlich nichtmal ein Drittel von dem ganzen Krempel tatsächlich gebraucht.

Deshalb möchte ich euch ab heute in der Reihe Baby-Essentials die wichtigsten Dinge vorstellen, die ich wirklich fürs Baby gebraucht habe. Eingeteilt habe ich das Ganze in verschiedene Kategorien/Bereiche; heute fange ich mit den Themen wickeln, pflegen & schlafen an.

 

Wickeln, pflegen & schlafen – Was braucht man wirklich fürs Baby?

Baby-Essentials - Wickeln & Pflegen

Hatte ich bei der Prinzessin damals noch eine ganze Schublade voll mit den verschiedensten Cremes & Waschlotionen, gab es bei der Mini-Prinzessin nur noch einen Bruchteil davon.

Hier sind nun die Sachen, die ich wirklich gebraucht habe:

  1. Windeln
    Beim ersten Kind habe ich noch Pampers gekauft, immer. Erst sehr spät bin ich auf andere, günstigere Marken umgestiegen – und habe festgestellt, dass die im Grunde genau so gut sind! Beim zweiten Kind habe ich von Anfang an die Eigenmarken der Drogerien oder auch mal die Windeln vom Aldi gekauft. Man spart so wirklich viel Geld und qualitativ sind meiner Meinung nach auch die günstigen Windeln sehr gut.
  2. Feuchttücher
    Feuchttücher benutze ich mittlerweile für fast alles – nicht nur zum Popo sauber machen. Für Hände & Gesicht nach dem Essen oder um mal eben irgendwas abzuwischen, Feuchttücher sind vieleitig einsetzbar. Auch hier ist teuer nicht unbedingt besser: Viele teure Marken haben im Ökotest ziemlich schlecht abgeschnitten. Immer weit oben mit dabei waren allerdings die Eigenmarken von Rossmann & dm. Ich würde nur immer darauf achten, parfümfreie Tücher zu verwenden.
  3. Eine gute Wundschutzcreme
    Weil die Mini-Prinzessin am Anfang oft sehr wund war, hat mir mein Kinderarzt zu einer Creme mit Zink geraten. Auch hier habe ich mich wieder für eine günstige Variante von babylove entschieden und war sehr zufrieden. Die Creme benutze ich wirklich nur, wenn mein Kind im Windelbereich wund oder gerötet ist.
  4. Creme fürs Gesicht
    Das ist jetzt nicht absolut notwendig – manche Kinder brauchen es, andere nicht. Meine Töchter hatten beide recht empfindliche Gesichtshaut und haben zu Rötungen und Pickelchen geneigt. Ich habe hier sehr gute Erfahrungen mit der weiße Malve Gesichtscreme von Weleda gemacht. Die ist zwar etwas teurer, man braucht aber nicht viel davon und sie hält sehr lange. Wenn euer Kind nicht so empfindliche Haut hat tut es aber sicher auch eine günstigere Creme oder einfaches Babyöl.
  5. Babyöl
    Ich liebe Babyöl, weil es so vielseitig einsetzbar ist. Man kann es zum sauber machen nehmen (auf einem großen Wattepad ersetzt es zu Hause Feuchttücher), zum eincremen des gesamten Körpers und als Badezusatz (einfach ein paar Tropfen ins Badewasser geben. Auch hier achte ich datauf, dass das Öl parfümfrei ist. Genauso gut kann man Olivenöl nehmen (Tipp von meiner Hebamme). Das mag ich allerdings vom Geruch her gar nicht.
  6. Eine weiche Haarbürste
    Anfangs haben die meisten Babys ja recht wenig Haare, aber mit einer weichen Babyhaarbürste kann man auch die wenigen Haare ein bisschen kämmen. Meine Töchter fanden es übrigens beide sehr schön, mit der Bürste gekämmt zu werden! Einen Kamm braucht man erst später.
  7. Eine Baby-Nagelschere
    Die habe ich tatsächlich bei beiden Kindern relativ früh gebraucht. Wichtig ist hierbei, dass die Spitze abgerundet ist, damit man das Baby nicht aus Versehen piekst.

Mit diesen 7 Sachen ist man schon ziemlich gut ausgestattet. Dinge wie Waschlotionen, Shampoo oder Badezusätze braucht man am Anfang noch nicht – es reicht vollkommen, das Baby mit Wasser zu waschen.

 

Baby-Essentials: Wickeln, Pflegen & Schlafen

 

Beim Schlafen folge ich der momentanen Empfehlung, dass das Baby im eigenen Bettchen im Elternschlafzimmer schlafen soll. Das ist aber für jeden eine individuelle Entscheidung – ob Familienbett oder gleich ein eigenes Zimmer, jedem bleibt es selbst überlassen und man sollte bei der Entscheidung auf seine eigenen und die Bedürfnisse des Kindes achten.

Diese Dinge habe ich gebraucht:

  1. Ein Gitterbett
    Tatsächlich hatten wir am Anfang einen Stubenwagen bzw. ein Beistellbettchen. Das Beistellbett fand ich auch durchaus praktisch, allerdings kann man es wirklich nur sehr kurz benutzen – schon nach etwa 2 Monaten waren meine Babys zu groß dafür. Daher finde ich, dass es sich vom Kosten-Nutzen-Faktor eher nicht lohnt – die Dinger sind nämlich meistens recht teuer.
    Ein normales Gitterbett ist da definitiv langlebiger.
  2. Schlafsack
    Schlafsäcke sind in vielerlei Hinsicht besser für Babys als Decken: Sie verrutschen nicht, das Baby ist also nachts weder plötzlich nicht mehr zugedeckt noch hat es irgendwas über den Kopf gezogen. Für den Winter schwöre ich auf die Schlafsäcke von Alvi, für den Sommer liebe ich die dünnen Schlafsäcke von aden + anais.
  3. Schnuller
    Auch wenn die Mini-Prinzessin oft lieber ihren Daumen in den Mund steckt, finde ich Schnuller trotzdem sehr praktisch. Außerdem sollen sie ja dem plötzlichen Kindstod vorbeugen! Ich habe mich schon bei der Prinzessin für die Schnuller von Dentistar entschieden, weil sie für den Kiefer ganz gut geformt sind, was vor allem wichtig wird, wenn die ersten Zähne da sind.
  4. Ein Babyphone
    Hier ist die Auswahl groß: Es gibt ganz einfache Modelle, welche mit Videoüberwachung, Sensormatten oder Gegensprechfunktion.
    Ich persönlich hatte von Anfang an ein Modell mit Sensormatten, weil ich damit einfach ruhiger schlafen konnte. Zur Geburt der Mini-Prinzessin haben wir das Komplettpaket mit Video und Sensormatten geschenkt bekommen. Vorher hatten wir das Modell nur mit den Sensormatten von Angelcare, das ich auch sehr empfehlen kann.
  5. Eine Spieluhr
    Eine Spieluhr hatten wir bei jedem Kind schon in der Schwangerschaft. Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass Babys sich schon im Bauch an die Melodie der Spieluhr gewöhnen. Ob das stimmt, kann ich nicht sagen, aber ich fand es immer schön, abends die Spieluhr auf den Bauch zu legen!
    Spieluhren gibt es tausende, ich finde diese hier zum Beispiel sehr schön.

 

Beim nächsten Mal zeige ich euch meine Baby-Essentials zum Thema Füttern – mit der Flasche und zu Beginn der Beikost.

 

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