Ernährung in den ersten 1000 Tagen - Milupa

Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft (1000 Tage)

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Gesunde Ernährung ist wichtig – für uns genauso wie für unsere Kinder. Das wissen wir im Grunde alle. Was viele allerdings nicht wissen: Schon während der Schwangerschaft kann man den Geschmack und die späteren Präferenzen seines Kindes beeinflussen – positiv und negativ.
In der Stillzeit und mit dem Beginn der Beikost legt man den Grundstein für die spätere Entwicklung und Gesundheit seines Kindes. Eine enorme Verantwortung!

Deshalb hat Milupa ein tolles Projekt ins Leben gerufen: 1000 Tage.

Dabei geht es um die (gesunde) Ernährung von Kindern in den ersten 1000 Tagen. Diese 1000 Tage beginnen mit der Zeugung und enden mit dem 2. Geburtstag.
Für dieses Projekt arbeitet Milupa mit Ernährungsexperten zusammen. Ziel ist es, junge Eltern über dieses wichtige Thema zu informieren.

Die ersten 1000 Tage im Leben eines Kindes lassen sich in verschiedene Abschnitte einteilen: Am Anfang steht natürlich die Schwangerschaft, darauf folgt die Stillzeit, das Beikostalter und zu guter letzt das Kleinkindalter. Über all diese Abschnitte möchte ich euch in nächster Zeit in Zusammenarbeit mit Milupa etwas erzählen. Dazu habe ich viele Informationen von Milupa bekommen, mich aber zusätzlich auch selbst schlau gemacht.

Das ist auch für mich gerade sehr interessant! Meine große Tochter ist zwar schon aus den 1000 Tagen heraus, aber wie ihr wisst ist die Mini-Prinzessin gerade erst geschlüpft. Hier kann ich mein neues Wissen zum Thema Ernährung dann direkt anwenden!

 

Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft

Gleich mal vorweg: Ich habe es während meiner beiden Schwangerschaften nicht immer geschafft, mich gesund zu ernähren. Und ich habe immer die Frauen beneidet, die von Heißhunger auf Obst berichtet haben – ich hatte höchstens Heißhunger auf Schokolade. Oder Pommes.

Aber auch, wenn es nicht immer 100%ig geklappt hat: Ich habe versucht, mir einen einigermaßen gesunden Lebensstil anzueignen. Denn man merkt es ziemlich schnell, wenn man schwanger ist: So eine Schwangerschaft ist ein Ausnahmezustand. Der Körper vollbringt Höchstleistungen und man muss sich mehr um sich kümmern.

Neben der Ernährung ist es wichtig, auf seinen Körper zu hören und sich Auszeiten zu gönnen. Man sollte Schadstoffe, wie Nikotin und Alkohol gänzlich vermeiden – denn alles, was man während der Schwangerschaft zu sich nimmt, nimmt auch das Baby über die Nabelschnur auf!

 

Essen für Zwei?

Die Mutter dient während der Schwangerschaft als „Nährstoff-Lieferant“ für das Baby. Das ungeborene Kind benötigt diese Nährstoffe für seine gesunde Entwicklung.

Auch wenn die Begründung „Ich esse ja für Zwei…“ immer sehr praktisch ist, wenn man noch ein zweites Stück Kuchen möchte (auch von mir oft genutzt!), geht es tatsächlich weniger um die Menge als um die Nährstoffe.
Tatsächlich benötigt eine Schwangere nur etwa 200-300 Kalorien mehr pro Tag – und das auch erst ab dem 4. Monat. Das sind etwa 2 Scheiben Brot oder ein kleines Stück Kuchen.

Wie gesagt sind die Nährstoffe entscheidend. Besonders wichtig ist Folsäure – sie fördert die Zellbildung und ist wichtig für die Bildung der Organe. Die meisten Nährstoffe kann man durch ausgewogene Ernährung zu sich nehmen, Folsäure sollte man allerdings zusätzlich in Form eines Nahrungsergänzungsmittels nehmen, da man über die normale Nahrungsaufnahme eher nicht genug davon bekommt.
Ebenfalls sehr wichtig ist Eisen. Das ist vor allem in Fleisch enthalten, aber auch Vegetarier/Veganer müssen sich keine Sorgen machen: gute Eisenlieferanten sind auch Kürbiskerne, Leinsamen und Hirse.
Man sollte mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu sich nehmen (z.B. enthalten in Fisch) und auf eine ausreichende Zufuhr von Jod, Kalzium und den Vitaminen A,C und D achten.

Also: Bei allen Gelüsten empfiehlt es sich trotzdem ein wenig auf ausgewogene Ernährung zu achten und nicht nur Pizza und Schokolade zu essen (auch wenn es manchmal schwer fällt – ich spreche da aus Erfahrung!). Denn bei schlechter Ernährung während der Schwangerschaft besteht die Gefahr, dass dem Baby wichtige Nährstoffe für seine Entwicklung fehlen. Und das will bestimmt keine Mutter!

 

Schon im Mutterleib wird der Geschmack geprägt

Ein weiterer Punkt, den ich sehr spannend finde: Schon im Mutterleib werden erste Präferenzen, was die geschmacklichen Vorlieben des Kindes angeht geprägt!

Tatsache ist, dass man den Geschmack des Fruchtwassers beeinflussen kann mit dem, was man isst. Und es gibt Studien, die ergeben haben, dass Babys von Müttern, die in der Schwangerschaft viel Gemüse gegessen haben, später auch gerne Gemüse essen. Das erklärt dann wohl, warum meine Tochter so gerne Schokolade isst. Und Pommes.

Es kann sich also durchaus lohnen, den Speiseplan in der Schwangerschaft so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Mit etwas Glück wird das Kind dadurch ein weniger wählerischer Esser!

 

Was sollte ich in der Schwangerschaft nicht essen?

Übrigens empfehlen Ernährungswissenschaftler heute nicht mehr, während der Schwangerschaft auf Lebensmittel zu verzichten, die Allergien auslösen könnten (wie z.B. Nüsse).
Tatsächlich wird durch den Verzehr solcher Dinge das kindliche Immunsystem bereits in der Schwangerschaft stimuliert.

Einige Lebensmittel sollte man allerdings vermeiden. Dazu zählen Rohmilchprodukte, rohe Eier, rohes Fleisch und roher Fisch, sowie fertige Salate: Hier lauern Listerien, Salmonellen und Toxoplasmoseerreger, die sehr schädlich für das ungeborene Leben sind.

 

Alkohol in der Schwangerschaft – ein No-Go

Erst kürzlich habe ich irgendwo gelesen, dass 80% aller Schwangeren (hin und wieder) Alkohol konsumieren. 80 Prozent! Diese Zahl hat mich ehrlich schockiert.

Versteht mich nicht falsch, ich trinke auch gerne mal einen über den Durst oder zwei. Aber während meiner beiden Schwangerschaften habe ich keinen Tropfen angerührt. Nicht mal, als ich während meiner ersten Schwangerschaft den Mann geheiratet habe! Nicht mal ein Gläschen.

Denn: Schon geringe Mengen Alkohol können großen Schaden anrichten. Alkohol ist ein Gift, das sich direkt auf die Zellteilung auswirkt. Und die ist nunmal besonders wichtig für ein heranwachsendes Baby!

Also bitte: Hin und wieder mal eine Tiefkühlpizza oder zu viel Schokolade ist vertretbar – aber bei Alkohol sollte die Grenze gezogen werden. Auch nicht „mal ein Gläschen“!

 

Jetzt würde mich interessieren, was eure Schwangerschaftsgelüste waren/sind! Gehört ihr da eher zur Obstfraktion (und verdient euch damit meinen Neid!) oder (so wie ich) zur Pizza- und Schokofraktion?

 

Beim nächsten Mal erzähle ich euch etwas über die Ernährung in der Stillzeit und über industrielle Säuglingsnahrung, auf die ich ja leider zurückgreifen muss, weil ich nicht stillen darf. Darauf freue ich mich schon!
 
Übrigens: Wenn ihr spezielle Fragen habt (sowohl zum Thema Ernährung in der Schwangerschaft, als auch zum nächsten Thema) dürft ihr sie gerne in den Kommentaren oder per Email stellen! Ich werde dann die Ernährungsexperten von Milupa befragen und mich dazu schlau machen.

2 thoughts on “Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft (1000 Tage)”

  1. Da ich das Thema super interessant finde, mach ich mal den Anfang:
    Bei meinem Großen (wird im Nov 4) hatte ich unfassbaren Heißhunger auf Capri. Kennt ihr alle, oder? Dieses Orangen Wassereis. Und was soll ich sagen: er isst es auch für sein Leben gern 😁.
    Bei der Kleinen (wird im September 1) hab ich Unmengen an Karotten und Nektarinen verdrückt. Bisher kann ich natürlich noch keine Tendenzen erkennen. Was sie allerdings total verweigert ist Milchbrei mit Obst. Den isst sie nur pur

  2. Ich habe anhand de Essgelüste relativ gut gemerkt, was mein Körper in der Schwangerschaft zusätzlich braucht. Es hilft allerdings, wenn man sich etwas mit gesunder Ernährung und Inhaltsstoffen auskennt, denn oft sind die Gelüste zwar sinnvoll, aber nicht sonderlich schwangerschaftskompatibel, bspw. mein Heisshunger auf blutige Steaks. Aber nachdem ich begriffen habe, dass mein Körper damit signalisiert, dass er mehr Eisen braucht, habe ich meine Ernährung entsprechend angepasst und die Steak-Gelüste verschwanden wieder.
    Auch meine schwangerschaftsbedingten Abneigungen gegen einige Lebensmittel waren weitgehend sinnvoll, da sie sich meist auf potenziell heikle Sachen (bspw. Eier) bezogen. Nur bei der Sojasauce habe ich den Grund nie verstanden.
    Mini isst zwar unberechendbar, aber (für ihr Alter) relativ abwechslungsreich. Ob das mit meiner Ernährung zusammenhängt, weiss ich nicht, die Vorliebe für Mango kann aber durchaus darauf zurückzuführen sein, die habe ich sehr fleissig gegessen…

    LG, Julia

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