Das Bisschen Haushalt: 5 Tipps für mehr Produktivität (mit To-Do-Liste zum Ausdrucken)

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Ich hatte ja schonmal erwähnt, dass ich euch auf meinem Blog auch etwas über Organisation & Haushaltsthemen erzählen möchte.

In der Rubrik ‚Das Bisschen Haushalt‘ werde ich ab jetzt in unregelmäßigen Abständen über meine Tipps & Tricks im Haushalt und alles Mögliche über Organisation & Ordnung schreiben.

 

Heute fange ich mal an mit ein paar Tipps, um ohne großen Aufwand mehr zu schaffen.

1. Listen machen.

todoGehört ihr auch zu den Menschen, die ständig irgendetwas vergessen? Schwangerschaftsdemenz, Stilldemenz oder auch einfach ganz normale Alltagsdemenz – wie man es auch nennen will. Ich wache morgens auf und weiß genau, dass ich einiges erledigen muss. Aber was war das nochmal alles?

Deshalb schreibe ich gerne Listen: To-Do-Listen, Einkaufslisten, Listen mit Rezepten, die ich ausprobieren möchte; Listen mit Dingen, an die ich denken muss.

Alles was man aufschreibt muss man nicht im Kopf behalten – und gerade als Mutter (oder Vater) hat man eh schon genug im Kopf herumschwirren!

Meine wichtigste Liste ist die To-Do-Liste: Auf ihr steht alles – wirklich alles – was erledigt werden muss. Egal ob heute, morgen oder irgendwann mal. Alles was mir einfällt kommt auf die Liste, sortiert wird dann später. Auf diese Liste werfe ich jeden Morgen beim Kaffeetrinken einen Blick und überlege mir, was davon heute gemacht werden muss oder kann. Und dann mache ich mir eine To-Do-Liste für den Tag bzw. trage die wichtigen Dinge in meinen Kalender ein.

Und damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt…

 

2. Prioritäten setzen.

Nicht alles ist gleich wichtig und der Tag hat nunmal nur 24 Stunden, deshalb muss man Prioritäten setzen.

Wenn ich meine tägliche To-Do-Liste schreibe, überlege ich mir immer, welche 3 Aufgaben die Wichtigsten sind; diese Top 3 müssen auf jeden Fall an diesem Tag erledigt werden, komme was wolle. Wenn beispielsweise der Kühlschrank quasi leer ist, dann ist Einkaufen ganz oben auf der Liste und das Staubwischen kann erstmal warten.

Diese Aufgaben versuche ich so schnell wie möglich zu erledigen, meistens vormittags. Im Laufe des Tages kann immer was dazwischen kommen – unangekündigter Besuch taucht auf, man quatscht sich auf dem Spielplatz fest; ihr kennt das ja bestimmt – und so habe ich dann wenigstens das Wichtigste erledigt.

3. Die 2-Minuten-Regel.

Eigentlich ganz simpel: Alles was man in weniger als 2 Minuten erledigen kann, wird sofort gemacht.

Den Teller in die Spülmaschine räumen, die Email beantworten, den Tisch abwischen… geht alles schnell, wenn man es direkt macht. So häufen sich die Sachen nicht – wenn man am Ende des Tages einen ganzen Stapel Geschirr in die Maschine räumen muss, 20 Emails zu beantworten hat und die verkrusteten Essensreste vom Tisch wischen muss ist man definitiv länger beschäftigt, als wenn man es direkt gemacht hätte.

4. Feste Aufräumzeiten einplanen und einen Timer stellen.

Ich räume zum Beispiel jeden Abend, wenn die Prinzessin im Bett ist 10 Minuten lang auf. Dazu stelle ich mir einen Timer auf meinem Handy und dann gehe ich durch die Zimmer und räume alles was mir in die Quere kommt weg. Und nach 10 Minuten höre ich auf.

Zum einen ist das ein überschaubarer Zeitraum – selbst wenn ich mal so gar keine Lust zum Aufräumen habe sind es ja nur 10 Minuten. Die schaffe ich locker, auch ohne viel Motivation. Zum anderen schafft man oft mehr als man denkt, vor allem wenn man es jeden Tag macht.

5. Routinen entwickeln.

Eine Routine ist per Definition eine Handlungsabfolge, die durch vielfältige Wiederholung zur Gewohnheit geworden ist.
Routinen sparen Zeit, weil man über die Handlungen nicht mehr groß nachdenken muss – man macht sie einfach.

Wenn ich unseren Wocheneinkauf mache, nehme ich immer die Pfandflaschen und das Altglas mit, was ich dann auf dem Weg zum Supermarkt in den Container werfe. Das mache ich mittlerweile ganz automatisch und habe so keine übervollen Pfand- oder Altglaskisten und muss auch nicht überlegen, wann ich wieder die Flaschen wegbringen muss oder wann ich es zuletzt gemacht habe.

Überleg dir einfach welche regelmäßigen Tätigkeiten zusammenpassen und entwickle so deine persönlichen Routinen.
Nimm zum Beispiel den Müll mit raus, wenn du morgens zur Arbeit gehst. Oder gieß die Blumen jede Woche bevor du deine Serie guckst. Irgendwann machst du das dann ganz automatisch.

Und jetzt habe ich noch ein kleines Freebie für euch: Eine To Do Liste zum Ausdrucken.

 

todoliste

{ hier klicken zum download }

 

Habt ihr auch ein paar Tipps, um produktiver zu sein? Immer her damit!

14 thoughts on “Das Bisschen Haushalt: 5 Tipps für mehr Produktivität (mit To-Do-Liste zum Ausdrucken)”

  1. Super Anstupser!

    Meine Ideen dazu:
    – Umsetzen, so gut es geht und nicht mit sich selbst schimpfen, wenn es heute nicht klappt. Morgen wieder neu starten
    – Riesenaufgaben in machbare Portionen aufteilen und jeden Tag eine ungeliebte Aufgabe erledigen

    So wird das Energie-Monster von „müsste ich schon lang mal machen“ mit der Zeit ausgehungert.
    Die gebundene Energie wird frei und die restlichen Aufgaben gehen leichter von der Hand.

    Und natürlich: Sich an Erfolgen freuen und sich selbst auf die Schulter klopfen!

    Freudige Grüße

    Angela

  2. Hallo!

    Routinen finde ich auch eine sehr gute Lösung. So vergisst man nichts und die Motivation zum Aufräumen ist durch die Regelmäßigkeit auch mehr gegeben.
    Ein Tipp von mir (wenn möglich): Worksharing!

    Mein Freund (mittlerweile Mann) und ich haben uns von Beginn an die Arbeit geteilt. Wir haben einen Tag in der Woche festgelegt, wo der Großputz erfolgt. An diesem Tag arbeiten wir beide solange, bis alles erledigt ist. In dieser Zeit kann mein Mann auch anfallende Reparaturen oder Ähnliches machen – was halt so ansteht. Ich mache dann eben mehr Putzaufgaben. Ziemlich praktisch, denn so bleibt keine Reparatur lange ausständig! 🙂

  3. Du scheinst mir deine Ideen zum Teil von der FlyLady entliehen zu haben. Steht zumindest alles so in ihrem Buch „Shink your shrine“. Find ich okay, solltest du aber dazu schreiben. Sonst sieht es doch sehr nach geklaut aus und kann Ärger geben…

    1. Ich habe ganz ehrlich bisher weder von ‚Flylady‘ noch von dem Buch gehört, geschweige denn es gelesen.
      Also sind meine Ideen definitiv nicht daher. Aber so ein Haushaltsplan ist ja keine originelle, neue Idee. Ich schreibe ja bloß wie ich es handhabe.

  4. Hello! Schöne Liste, mit netten Tipps! Ein was hast du meiner Meinung nach aber vergessen: Mehr Produktivität können z.B. auch Haushaltsroboter bringen. Bestimmt ist nicht jeder ein Fan, der kleinen technischen Helfer, aber mittlerweile gibt es da schon einige Modelle, die einem wirklich eine Zeitersparnis bringen können. Liebe Grüße, Andi

  5. Hallo Biene,

    wirklich gut geschrieben – der Haushalt macht sich eben doch nicht von allein. Deine ToDo-Liste habe ich mal eben ausgedruckt, von Zeit zu Zeit vergisst man eben doch was oder hat schlicht und einfach keine Lust. Ich denke jeder der einen Haushalt hat, wird wissen was ich meine – es ist nicht immer leicht und mit Kindern erst recht nicht. Auch wenn ich unsere kleinen Racker sehr liebe, die „Monster“ machen die Arbeit im Haushalt nicht leichter. 🙂

    Deine ToDo-Liste kommt mir da gerade recht vlt. besonders die unschönen Aufgaben festzuhalten und so ein kleines eigenes Druckmittel mir gegenüber zu haben.

    Danke und viele Grüße
    Ronda

  6. Super Ansatz! Bringt Struktur in die Haushalt durch die man schneller mit den lästigen Aufgaben fertig ist!

    Beste Grüße,
    Ben

  7. Vielen Dank für den hilfreichen Beitrag! Sich eine To-Do Liste anzufertigen ist sicherlich keine schlechte Idee. Manchmal fällt es einem schwierig alles unter einen Hut zu bringen, weil man einfach nicht genau mit welcher Putztätigkeit man im Haushalt anfangen soll. Daher werde ich mir deinen Tipp, sich Prioritäten zu setzen, zu Herzen nehmen.

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